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Architekt Stefan Wolff
Architekt Olaf Köhler

Auch der Mai ging schnell vorbei

In den vergangenen Wochen wurden im Pfarrhaus die neuen Fenster mit Außensproßen und Kämpfer eingebaut. So kommt Stück für Stück auch der äußere Eindruck des historischen Gebäudes wieder zum Vorschein. Die Firma Pfau aus Pfungstadt war mit den Fensterarbeiten beauftragt. Über 30 Denkmalschutzfenster dürfen in Zukunft geputzt werden.

Die anspruchsvolle Sanierung des Pfarrhauses wäre nicht möglich ohne die kompetente Arbeit und Beratung durch unsere Architekten. Der Kirchenvorstand wird unterstützt durch das Architekurbüro Wolff aus Bickenbach. Außerdem werden wir begleitet durch Architekt Olaf Köhler vom Baureferat der Kirchenverwaltung. Sie und die zahlreichen Handwerksbetriebe lassen das alte Gebäude in neuem Glanz erstrahlen.


Foto: Andreas Schwarz
Foto: Andreas Schwarz

Alles neu macht der April

Nicht nur der Frühling ist da, sondern auch auf der Baustelle im Pfarrhaus geht es weiter. Nachdem die grundlegenden Zimmermanns- und Maurerarbeiten gut abgeschlossen wurden, steht das Pfarrhaus wieder stabil für weitere Jahrhunderte.

Die Böden wurden so hergerichtet, dass eine gute Schallschutzdämmung gewährleistet ist. Die zum Teil neue Raumaufteilung im Erdgeschoss des Pfarrbüros und in der Pfarrwohnung im Obergeschoss schafft funktionale und zugleich freundliche Räume mit viel Licht.

Nun geschieht gerade viel im Inneren des Gebäudes: Die Elektrik und die sanitären Leitungen werden verlegt. Die Voraussetzungen für ein gutes Leben und Arbeiten im Pfarrhaus werden geschaffen.


Foto: Michelle Siebers

Handwerker im Interview

Sie sind als Zimmermannsbetrieb von Anfang an bei der Sanierung des Pfarrhauses mit dabei gewesen. Was gab es für interessante Entdeckungen im Pfarrhaus?

Die größte Entdeckung ist die Mann-an-Mann-Decke im Erdgeschoss. Sie ist inzwischen so selten, dass selbst ich noch keine selbst gesehen hatte. Diese Mann-an-Mann-Decken wurden bis 1880 gebaut.

Was sind die Unterschiede bei ihrem Arbeiten wenn sie ein altes Gebäude mit Fachwerk sanieren oder ein neues Gebäude aufbauen?

Bei alten Gebäuden erlebt man immer wieder Überraschungen. Man muss Stück für Stück arbeiten. Wir entfernen einen Balken und sehen dann erst wie der Zustand des Balkens dahinter ist. Bei neuen Gebäuden ist es weniger spannend, denn es gibt immer schon Pläne an denen man sich orientieren kann.

Warum arbeiten sie gerne mit Holz?

Holz ist einfach ein natürlicher, ein schöner Werkstoff. Man kann ihn vielfältig einsetzen und bearbeiten.

Was macht die Arbeit in einem Familienbetrieb wir ihrem besonders?

Herr Wölfel Senior hat viel gesehen und hat auch altes Wissen. Bei ihm kann man teilweise lernen was man so nicht mehr auf der Schule lernt.

Carlo Scheerer-Tiby, Zimmermannsgeselle der Firma Wölfel.
Das Interview führte Michelle Siebers.


Überraschungen sind nicht überraschend

Teile historischer Bausubstanz

19.11.2017: Inzwischen wurde in den Innenräumen mit der teilweisen Entkernung begonnen. Dabei zeigen sich nun an verschiedenen Stellen historische Bauteile, über deren Verbleib oder Abbruch jeweils einzeln entschieden werden muss. Beeindruckendster Fund aus historischer Sicht ist die sogenannte "Mann-an-Mann-Decke" zwischen Keller und EG im Bürobereich. Sie besteht aus Eichenbalken von 14 cm Dicke und bis zu 40 cm Breite und wird in jedem Fall erhalten. Änderungen ergeben sich am Heizungssystem. Entgegen ursprünglicher Planung wird die Heizung nun im Keller stehen, zusätzlich wird ein Wassertank zur Nutzung der solaren Wärme eingebaut. Alles in allem liegen die Bauarbeiten zeitlich etwas hinter dem ursprünglichen Plan zurück, die aktuelle Kostenschätzung bleibt dafür weiterhin innerhalb der Finanzierungsplanung. Dies ist ebenso erfreulich wie die sehr gute Zusammenarbeit zwischen dem Architekturbüro Wolff, dem Kirchenarchitekten Herrn Köhler und den Beteiligten vor Ort. 


Der Putz muss ab

Baubeginn und -fortschritt, Stand Anfang Oktober 2017

1.10.2017: Jetzt geht es los! Als erstes muss der Putz des Pfarrhauses ab, damit die darunter liegende Struktur sichtbar werden kann. Tatsächlich war wohl, entgegen der bisherigen Annahmen, ein Teil des Hauses in früheren Zeiten mal als Fachwerk sichtbar. Inzwischen sind auch Arbeiten in den Innenräumen im Gang. Anbei einige Bilder vom Fortgang der Arbeiten.


Umzug Pfarrbüro

Kraftakt mit schönem Ergebnis

06.08.2017: Ein ganzes Gemeindebüro umzuziehen, ist kein ganz leichtes Unterfangen. Angefangen mit dem Aussortieren der Schränke über die Planungen, was am neuen Platz im Gemeindehaus wo hin soll bis zum tatsächlichen Ein- und Ausräumen der Kisten gibt es eine ganze Menge Dinge zu organisieren, zu planen, zu bedenken und natürlich zu tun. Um so besser, dass in den einzelnen Phasen des Umzugs helfende Hände bereit standen, um alles bestmöglich über die Bühne zu bringen. Anbei einige Bilder des Endergebnisses - das zeitweilige Pfarrbüro, Dienstzimmer der Pfarrerinnen und Küche in der Jugendwohnung. Kann sich sehen lassen, oder? Herzlichen Dank an dieser Stelle allen Helferinnen und Helfern, besonders Pfarrerin Dorothee Herwig mit Family.


Entrümplung im Pfarrhaus

Alles muss raus...

10.06.2017: Die Vorbereitungen für den Pfarrhaus-Umbau laufen. Das heißt, dass zunächst mal der Materialkeller - in dem sich im Lauf der Zeit eine Menge nützlicher und überflüssiger Dinge angesammelt hatte - ausgeräumt werden musste. Das vorhandene Material musste anschließend gesichtet, zum großen Teil entsorgt und zum kleineren Teil in den (leider ebenfalls noch vollen) "Ausstellungsraum" im Nebengebäude verstaut werden. Diese Aufgabe übernahmen Kirchenvorstandmitglieder plus Partner in zwei konzertierten Aktionen. Wie man sieht, waren sie erfolgreich...